Rechtsschutzversicherung

Bei der Rechtsschutzversicherung wird der Versicherungsnehmer bei eventuellen Rechtsstreitigkeiten abgesichert. Sie übernimmt entstandene Kosten wie Prozesskosten, Rechtsanwaltskosten und Sachverständigenhonorare. Des weiteren werden von der Rechtsschutzversicherung auch die Kosten von der Gegenpartei übernommen.

In die Rechtsschutzversicherung kann man Privat-, Berufs-, Verkehrs-, Wohnung-/Grundstücks- und Vermieterrechtsschutz einzeln, oder aber als Kombination abschließen. Die Kombination ist meist günstiger. Was der Kunde versichern möchte, steht Ihm frei. Ist man gewerblich oder freiberuflich tätig, kann man dies ebenfalls versichern. Werden Wohnungen, Gewerbeeinheiten oder Häuser vermietet, kann man diese über einen Vermieterrechtsschutz abdecken.

Die Rechtsschutzversicherung wird sehr häufig genutzt, da viele Leute Angst davor haben, hohe Prozesskosten ausgeben zu müssen, obwohl sie auf ihr Recht bestehen möchten. Um seine Rechte juristisch durchsetzen zu können, ist eine Rechtsschutzversicherung sehr nützlich. Es sollte jedoch ebenfalls beachtet werden, dass die Rechtsschutz-Versicherung in einigen Ausnahmefällen nicht zahlt. Die Gerichts-, Anwalts- und Gutachterkosten werden nur von der Versicherung übernommen, wenn Erfolgsaussichten bestehen. Zudem sollten Sie abwägen, ob sich der Einsatz Ihrer Rechtsschutzversicherung lohnt. Hat man zu viele Schäden, kündigt einem der Versicherer den Vertrag. In diesem Fall finden man nur schwer wieder eine Alternative.

Auf jeden Fall sollte man sich vor einem Abschluss mehrere Angebote einholen. Dies geht am einfachsten und schnellsten über einen Rechtsschutzversicherung Vergleich im Internet.

Wenn man die Beiträge deutlich reduzieren möchte, sollte man eine Selbstbeteiligung von 150-200 Euro wählen.