Hausnotruf: Kosten & Service

Die Anzahl von den älteren Personen nimmt in Deutschland weiter zu und damit auch die Anzahl von Pflegebedürftigen. Die Tatsache, dass die Menschen in der letzten Lebensphase deutlich anfälliger für die Unfälle und Krankheiten sind, macht das selbständige Leben für viele vor allem in Singlehaushalten lebenden Senioren fast unmöglich. Doch setzen die meisten Menschen im Alter auf Selbständigkeit und möchten so lange wie möglich in eigenen vier Wänden wohnen bleiben. Die Abhilfe in solchen Fällen bietet ein Hausnotruf. Dieser verspricht den Senioren ein hohes Maß an Sicherheit und ermöglicht weiterhin selbständige Existenz Zuhause.

Kosten eines Hausnotrufsystems
Man findet deutschlandweit viele Anbieter von Hausnotrufen, mit vielfältigen Leistungspaketen zu unterschiedlichen Preisen. Der Preis eines Standardpakets liegt in der Regel bei knappen 20 Euro im Monat. Bei der Inanspruchnahme von Zusatzleistungen (z.B. Hinterlegen des Wohnungsschlüssels beim Hausnotrufanbieter) oder Zusatzgeräten wie Rauchmelder oder Sturzsensor kann dieser Preis durchaus auf mehr als 40 Euro ansteigen. Deswegen ist es durchaus Empfehlenswert sich vorher bei den unterschiedlichen Anbietern informieren lassen und den für sich passendsten Tarif zu wählen.
Für einen Hausnotruf monatlich anfallende Kosten können dabei zum Teil oder sogar komplett von der Pflegeversicherung übernommen werden. Der Kostenzuschuss wird aber nur für die Senioren mit einer Pflegestufe bewilligt, die die meiste Zeit des Tages alleine zu Hause verbringen. Ein Kostenzuschuss oder eine Kostenübernahme beantragt man immer nur über die Pflegeversicherung. Die Krankenkassen sind in solchen Fällen nicht zuständig. Diejenigen die an Sozialhilfe angewiesenen sind, sollten Ihren Hausnotruf beim zuständigen Sozialamt beantragen. Für den Anfang wird auf jeden Fall ein ärztliches Attest benötigt, das die Notwendigkeit eines Hausnotrufs feststellt,