Bauherrenhaftpflichtversicherung

Wenn man An- oder Umbauten an seinem Gebäude oder einen Neubau vornimmt, sollte man sich über eine Bauherrenhaftpflichtversicherung gegen Ansprüche Dritter absichern. Grundsätzlich ist der Bauherr für Schäden die durch diese Baumaßnahmen entstehen in unbegrenzter Höhe haftbar. Da speziell hier große Gefahren lauern, sollte dieser Vertrag nicht fehlen.

Kleinere Bauvorhaben können unter Umständen in der Privathaftpflichtversicherung eingeschlossen sein. Ob dies der Fall ist, kann man mit einem Blick in die Police oder den Versicherungsbedingungen klären.

Die Bauherrenhaftpflicht wird gegen Einmalbeitrag für die komplette Bauphase abgeschlossen. Sollte diese länger als zwei Jahre andauern, kann der Vertrag oft gegen Mehrbeitrag verlängert werden. Für Fertighäuser werden teilweise günstigere Tarife angeboten, da die Bauzeit und somit auch das Risiko deutlich geringer ausfällt. Sobald die Arbeiten beendet sind und das Gebäude bewohnbar ist, endet der Versicherungsschutz automatisch.

Der Beitrag wird nach Höhe der Bausumme und evtl. Eigenleistungen sowie Arbeitsmaschinen ermittelt. Teilweise kommt es auch vor, dass die Baufirma für Sie eine solche Versicherung abgeschlossen hat, oder einen Teil der Kosten hierfür übernimmt.

Am Besten sollte man eine Bauherrenfaftpflicht Versicherung vergleichen, um für sich das richtige Angebot zu finden.