Autoversicherung wechseln – ein großes Problem?

Der Wechsel der Autoversicherung ist leichter als gedacht. Viele Kfz-Besitzer schrecken vor der vermeintlich aufwendigen Prozedur des Versicherungswechsels zurück. Trotzdem rückt das Thema alle Jahre wieder auf die Tagesordnung. Nämlich immer dann, wenn sich das Jahr dem Ende entgegen neigt und die Offerten der Versicherer ins Haus kommen.

Wann und wie kann denn nun konkret eine Autoversicherung gewechselt werden? Grundsätzlich gibt es drei Möglichkeiten und Gründe für einen Wechsel seiner Kfz-Versicherungen. Immer möglich ist ein Wechsel der Autoversicherungen, wenn das alte Fahrzeug verkauft und ein neues Auto angeschafft wird. Mit der Abmeldung des Kraftfahrzeuges auf den vormaligen Halter bekommt die Versicherung von der Zulassungsbehörde ein Schreiben, welches die Veräußerung des Wagens bestätigt. Da der Versicherungsbeitrag in der Regel zu Jahresanfang gezahlt wurde, erhält der Versicherte eine Gutschrift für den Rest des Jahres. Mit dem neu angemeldeten Auto steht es nun dem Versicherten frei, bei einer anderen Gesellschaft seine Versicherung abzuschließen.

Die zweite Möglichkeit zum Wechsel der Kfz-Versicherung besteht immer dann, wenn die Gesellschaft die Beiträge erhöht. Meist geschieht dies zum Jahreswechsel. Sollte die Ankündigung sehr spät erfolgen und die Feiertage zum Jahreswechsel eine Reaktion des Versicherten nicht ermöglichen, besteht hier sogar die Chance, die Autoversicherung rückwirkend zu kündigen (Achtung geltende Fristen beachten). Die übliche und in den meisten Fällen zur Anwendung gelangende Variante ist die Kündigung der Autoversicherung zum Jahresende und der Neuabschluss bei einem anderen Anbieter zum 1. Januar des folgenden Jahres. Da bei einer Autoversicherung eine Kündigungsfrist von vier Wochen einzuhalten ist, sollte die Kündigung der laufenden Police bis zum Ende des Monats November erfolgen.