Autoversicherung: Steigende Beiträge für die KFZ-Haftpflicht sorgen für Frust

Die Kfz-Haftpflichtversicherung ist die Pflichtversicherung eines jeden Autobesitzers. Steigenden Beiträgen kann man deshalb nur bedingt ausweichen. Um die Prämie zu dieser Autoversicherung zu umgehen, bleibt nur die Möglichkeit, die Versicherung zu kündigen.

Dies ist allerdings rechtlich gesehen nur möglich, wenn damit die Abmeldung des eigenen Fahrzeuges verbunden wird. Eine Beitragssenkung lässt sich gegebenenfalls durch den Wechsel zu einer anderen Versicherungsgesellschaft erreichen. Dazu muss aber zunächst der bisherige Vertrag ordnungsgemäß gekündigt werden. Damit die Kündigung rechtswirksam wird, ist der Versicherte an bestimmte und recht restriktive Termine gebunden.

Grundsätzlich immer kann die Versicherung zum Ende eines laufenden Versicherungsjahres gekündigt werden. Dies ist auch ohne Angabe von Gründen möglich. Normalerweise endet das Versicherungsjahr am 31. Dezember, bzw. 01. Januar. Im Zweifelsfall sollte man sich seine Police genau anschauen. Dort muss der Kündigungstermin ebenso enthalten sein, wie die Kündigungsfrist, die es einzuhalten gilt. Üblicherweise beträgt die Kündigungsfrist für die Autoversicherungen einen Monat.

Nicht umsonst gehen im November die neuen Angebote ein und die Werber der einzelnen Gesellschaften werden aktiv. Mit der Kündigung sollte man zur Sicherheit eine Bestätigung für den Erhalt beim Versicherer anfordern. Wer ganz sicher gehen möchte, verschickt die Kündigung zu seiner Autoversicherung per Einschreiben oder Fax. Ein Sonderkündigungsrecht gibt es, wenn der Versicherer die Beiträge zur Kfz-Haftpflichtversicherung erhöht, die Vertragsbedingungen ändert oder die Zugehörigkeit des eigenen Fahrzeugtyps zur Regionalklasse ändert. Auch bei einem gemeldeten Schaden besteht ein außerordentliches Kündigungsrecht. Die Kündigungsfrist beträgt auch in den vorgenannten Fällen einen Monat.